Pilgerwege der Skandinavier nach Rom

Die Ostwege der Skandinavier

Der westlichste der Ostwege begann nach der Seereise bei Deventer im heutigen Holland und zog über Utrecht nach Köln am Rhein. Von dort Rhein aufwärts über Basel, den Genfer See und den Großen St. Bernhard und auf der Via Francigena nach Rom.

Der mittlere begann nach der Seereise in Aalborg in Dänemark. Von dort ging es über Viborg, Haddeby, Schleswig, Itzehoe, Stade, Verden (an der Aller), Nienburg, Minden, Paderborn, Mainz, Worms, Speyer, Straßburg, Basel, Vevey, See Genfs, Großer St Bernard, Aosta, Vercelli, Pavia, Piacenza, Pontremoli, Lucca, Siena, Pisa, Viterbo und Sutri nach Rom.

Diesen Weg nahm im 11. Jahrhundert Abt Nikulas von Munkabvera. In seinen schriftlichen Aufzeichnungen hinterließ er zudem eine Variante dieser Route, die von Stade aus über Harsefeld, Walrode, Hannover, Hildesheim, Gandersheim, Fritzlar, Arnsburg (bei Marburg) auf der alten Weinstraße nach Mainz führte. Sie verlief ab Mainz wie die o.g. weiter Rhein aufwärts und über die Alpen nach Rom.

Der dritte östliche Hauptweg ist die im Hauksbòk genannte Route ab Lübeck, von der er annimmt, dass sie weitaus älter ist als der Zeitpunkt der Veröffentlichung um 1330.